Die Renovierung ist fertig, wohin mit dem ganzen Abfall?

Endlich, alle Baumaßnahmen sind beendet. Wenn nicht die Baufirma, mit dem Beseitigen von Bauschutt verpflichtet wurde, liegt es jetzt auf den Schultern des Bauherren, den anfallenden Bauschutt zu beseitigen. Dazu gehören, Anstriche, Verpackungsmaterialien, Fliesenreste und ähnliches. Für viele Bauherren stellt dies ein Problem dar. Sie wissen nicht, wohin damit, oder was Sie beachten müssen – Müll ist nicht gleich Müll. Oftmals liegt es an den benötigten Behältnissen oder Fahrzeugen für den Abtransport. Bei Fragen über Bauschuttentsorgung geben Containerdienste, wie der Containerdienst Emden, gerne Auskunft. Auf dieser Seite möchten wir einige Informationen zu Vorschriften für das Beseitigen von Bauschutt geben, die es zu beachten gilt.

Bauschutt ist recycelbar

Genau hier liegt das Problem. Viele Bauherren sind der Überzeugung, Bauschutt ist gleich Baustellenabfall. Das ist ein großer Fehler, der mit enormen Kosten verbunden ist. Unter Bauschutt zählen z.b. Dachziegel, Betonreste, Fliesen und zerbrochene Backsteine, die als mineralische Abfälle bezeichnet werden. Sofern Baustoffe nicht mit Schad- oder Fremdstoffen belastet sind, können diese wieder verwendet werden, wie z.b. für den Straßenbau oder ähnlichen. Sind Baustoffe mit Schad- oder Fremdstoffen belastet, müssen diese von dem befreit werden oder sind absolut nicht mehr für den Rohstoffkreislauf geeignet und müssen gesondert entsorgt werden.

Das Beseitigen von organischen Giftstoffen ist teuer

Wird darauf geachtet, dass der Container mit unbelasteten Bauschutt gefüllt wird, entstehen die normalen Kosten für Containerdienste. Ist dies nicht der Fall und das Entfernen von Giftstoffen ist nötig, können hohe Kosten entstehen. Auf dieses Problem weist Dirk Lorig vom Sonderabfall-Management aus Rheinland-Pfalz ausdrücklich hin. Wer jetzt fragt warum? Hier die Antwort! Container – Abfälle, die über einen hohen Anteil an organischen Giftstoffen verfügen, müssen durch kostspielige Verbrennungen vernichtet werden, um keine Schäden in der Umwelt anzurichten.

Auf der Homepage vom Entsorgungsverband norddeutsches Handwerk Hamburg wird darauf hingewiesen, dass Container ausschließlich mit Fliesen oder Keramik, Steinen, Beton, Ziegel, Straßenaufbruch und Erde zu befüllen sind. Gips, Metall, Poren- und Gasbeton, Dachpappe und Sonderabfälle, müssen vom Bauherren selbst entsorgt werden – diese gehören auf öffentliche Wertstoffhöfe.

Asbesthaltiger Bauschutt gesundheitsschädigend

Laut Passauer Neue Presse besteht durch asbesthaltigen Bauschutt ein besonders hohes gesundheitliches Risiko. Das betrifft Handwerker und Bauherren. Nachbarn sind inbegriffen.

Hierfür bestehen keine Vorschriften. Es wird empfohlen das Entfernen und entsorgen von Asbest lieber den Experten, wie dem Containerdienst Emden, zu überlassen!

Was ist bei Entsorgungen von Möbeln zu beachten?

Baustellen Entsorgungen, bei denen alte Möbel anfallen, sind oftmals teurer wie geplant. Besonders, wenn nicht darauf geachtet wird, ob diese unbelastet, beschichtet, lackiert oder mit schädlichen Stoffen belastet sind. Deshalb das Mieten mehrere Container einplanen! Ein Nachweis, dass es sich hierbei um unbelastete Möbel handelt, ist erforderlich.
Liegt dieser Nachweis von unbehandeltem Holz nicht vor, landet das Material, nach Vorschrift, auf dem Sondermüll und die Kosten steigen.