Was hat Östrogen mit dem Muskelaufbau zu tun?

Sport Feminin

Durch Muskelaufbau fühlt sich der Körper besser an und es wird gleichzeitig etwas für die Gesundheit getan. Das gilt für Männer als auch Frauen. Doch die Geschlechter unterscheiden sich hinsichtlich im Muskelaufbau. Frauen wollen eher fit und nicht muskulös aussehen. Wer als Frau abnehmen möchte braucht zudem einen aktiven Stoffwechsel. Generell verfügen Frauen über einen etwa 20 % niedrigeren Testosteronspiegel. Was genau beim Muskelaufbau bei der Frau zu beachten ist und worauf es ankommt, wird im folgenden Artikel erklärt. 

Was ist Östrogen?
Bei den Östrogenen handelt es sich um Geschlechtsorgane, die im weiblichen Körper eine wichtige Rolle spielen. Sie sind verantwortlich und entscheidend für den Menstruationszyklus sowie der Fortpflanzung. Produziert werden sie in den Eierstöcken. Es als weibliches Geschlechtsorgan zu bezeichnen ist nicht ganz richtig. Denn auch bei Männern ist das Hormon enthalten, jedoch in geringeren Mengen. 

Welche Arten gibt es von diesem Hormon?
Die Hormone können zudem in zwei unterschiedliche Arten unterteilt werden. Dabei geht es um die natürlichen und künstlichen Hormone. 

1) natürlich
Bei den natürlichen Hormonen handelt es sich um Östradiol, Östriol und Östron. Sie steuern hauptsächlich die Fortpflanzung und den weiblichen Zyklus. Sie bewirken die Reifung der Eibläschen und lösen unter anderem den Einsprung auf. Außerdem transportieren sie das Ei durch den Eileiter. Gleichzeitig steigern sie die Durchblutung und fördern die Produktion von Eiweiß. 

2) künstlich
Etwas anders sieht es bei der künstlichen Variante aus. Wie der Name bereits vermuten lässt kommt hier kein echtes Hormon zum Einsatz, sondern es ist mehr eine Art zur Behandlung von Beschwerden in den Wechseljahren. 

Wann müssen Östrogen-Werte bestimmt werden?
In folgenden Situationen muss der Wert bestimmt werden: 

-> im Falle von Zyklusstörungen
-> bei Problemen mit der Pubertätsentwicklung
-> um zu prüfen, ob es gegen Unfruchtbarkeit verwendet werden kann
-> bei einer Tumortherapie

In manchen Fällen kann der Wert bei den Frauen zu niedrig sein. Vor allem nach den Wechseljahren tritt der Fall öfters ein. Eine Behandlung mit Kortison oder gar Antibiotika kann hier die richtige Lösung sein. Doch auch Dinge wie Lebererkrankungen, Rauchen oder Diabetes können Grund dafür sein. Ein verminderter Östriol-Spiegel kann auf verschiedene Probleme hinweisen. Anders sieht es bei einer Hormonbehandlung bei Kinderwunsch aus. Dort steigt der Wert sogar über den Durchschnitt an. Das gleiche gilt bei Tumoren, welche das Hormon produzieren. 

Fazit
Muskelaufbau bei Frauen unterscheidet sich etwas im Gegensatz zu den Männern. Bei Frauen spielt mehr der Östriol-Wert eine Rolle wohingegen Männer mit Testosteron arbeiten. Außerdem gibt es künstliche und natürliche Östradiole. Sie sorgen für den Transport des Ei´s durch den Eileiter und helfen beim Aufbau von Muskeln. Wer allerdings Muskelaufbau betreiben oder seinen Körper fit halten möchte, der muss genauso auf eine passende Ernährung achten. Denn der Aufbau in Muskeln hängt vom richtigen Essen ab. Ansonsten sollte dem Training nichts mehr im Weg stehen.