Medizinische Massagen – Der sichere Weg zur Entspannung

Massage mit Steinen

Für Massage und Wellness gibt es zahlreiche Anbieter. Bei vielen von ihnen ist es durchaus möglich, eine gute und entspannende Behandlung zu erhalten. Wer jedoch sichergehen möchte, dass er eine qualifizierte Massage erhält, sollte sich lieber in fachliche Hände begeben.
Für eine spontane Fußmassage oder Entspannung nach dem großen Shopping-Bummel eignet sich womöglich auch der nächste Thaimassage-Salon sehr gut. Wer jedoch ernstere gesundheitliche Probleme hat oder Linderung bei Schmerzen sucht, sollte lieber genauer hinsehen, wer die Massage durchführt.
Gerade Patienten, welche bereits eine Vorerkrankung haben, die einer speziellen Behandlung und größerer Vorsicht bedarf, sind bei einem medizinischen Masseur besser aufgehoben als bei einem Laien. Unsachgemäß ausgeführte Massagen können ansonsten unter Umständen großen Schaden anrichten.

Medizinische Massagen und Wellness

Medizinische Massagen dürfen nur von fachlich geschultem Personal durchgeführt werden. Meist verfügen Physiotherapeuten oder medizinische Bademeister über eine entsprechende Zusatzausbildung. Massagen sind oft Teil einer physiotherapeutischen Behandlung oder Reha-Maßnahme. Durchgeführt werden sie beispielsweise zur Lockerung von hartnäckigen Verspannungen, als Behandlung nach Sportverletzungen oder zur Unterstützung eines Heilungsprozesses. Masseure mit entsprechender Ausbildung können das Krankheitsbild oder den körperlichen Allgemeinzustand des Patienten gut einschätzen und individuell auf seine Problematik eingehen. Zu einer klassischen Massage gehören das Streichen, Kneten und Reiben bestimmter Muskelpartien. Auch das Erschüttern mit den Fingerkuppen oder das Klopfen mit lockerer Hand sind Techniken, um Verkrampfungen zu lösen. Wärmebehandlungen wie Fangopackungen oder Rotlicht unterstützen den Effekt der Massage.
Bei einer Wellness-Massage geht es weniger um ein Krankheitsbild als um die wohltuende Durchblutung der Muskulatur zur Entspannung. Mit sanften Techniken, unterstützt von Wärme oder ätherischen Ölen, zählt die Wellnessmassage zu einem ganzheitlichen Gesundheitskonzept. Auch hier lohnt sich die Behandlung durch fachliches Personal. Ätherische Öle müssen genau dosiert werden, um ihre Wirkung optimal entfalten zu können und nicht toxisch zu wirken oder unangenehm stark zu riechen.

Den richtigen Masseur finden

Es ist durchaus möglich, Massagen vom Arzt verschrieben zu bekommen. Es lohnt sich also zunächst, den Hausarzt oder Orthopäden auf Beschwerden und deren Behandlung anzusprechen. Können Massagen ein Krankheitsbild verbessern oder die Heilung von Beschwerden unterstützen, kann eine Verordnung erfolgen. In dem Fall trägt die Krankenkasse die Kosten.
Ist eine Verordnung nicht möglich, kann man in den meisten Praxen für Massage oder Physiotherapie auch als Selbstzahler eine Behandlung in Anspruch nehmen.
Wichtig ist es, mit dem medizinischen Masseur im Vorfeld abzusprechen, welche Form der Massage gewünscht wird und wo mögliche Beschwerden vorliegen. Ein fachlich geschulter Masseur wird schnell mit seinem Fingerspitzengefühl die Problemzonen in der Muskulatur ausmachen können. Er wird jedoch im Gegensatz zu einem nicht medizinischen Masseur in der Lage sein, Patienten von einer Massage abzuraten, wo kritische Symptome vorliegen, welche zunächst bei einem Arzt abgeklärt werden sollten. Bei bestimmten Krankheiten sind Massagen kontraindiziert.

Ein Massage Gutschein ist auch immer ein schönes Geschenk zu allen Anlässen, denn ein Moment wohltuender Entspannung ist bei nahezu jedem beliebt. Massagen werden in verschiedenen Varianten durchgeführt. Zur klassischen Massage gehören Teilkörpermassagen oder Ganzkörpermassagen, welche von unterschiedlicher Dauer sind. Im Wellnessbereich kommen oft Aromatherapie, Hot Stone Massage oder Heilschlamm zum Einsatz.